uni = "hannover";
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      "txt":"Voraussetzungen schaffen",
      "txt_bold":"Vorraussetzungen",
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                  "text":"Arbeitgeber*innen<br>informieren sich über<br>Einbindungsmöglichkeiten<br>eines Transferpraktikums.",
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                  "unterstrichen":"Transferpraktikums",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"„Transfer“ bezeichnet „die erfolgreiche <br> Anwendung des zuvor angeeigneten Wissens bzw. <br> der erworbenen Fertigkeiten im Rahmen einer neuen, <br> in der Situation der Wissens- bzw. Fertigkeitsaneignung <br> noch nicht ersichtlichen Anforderung“ <br> (Hasselhorn/Gold (2017), S. 142).<br><br>Unter Transferpraktikum versteht dieses Modell <br> ein Praktikum, das inhaltlich mit dem Fachstudium <br> verknüpft ist (Definition des Projekts).",
                  "bold":"Arbeitgeber*innen",
                  "information":"Wenn Arbeitgeber*innen ein <br> Transferpraktikum anbieten wollen, so brauchen sie entsprechende Informationen, was ein Transferpraktikum ist und wie sie dieses in ihren Arbeitsalltag integrieren können. Ohne das Wissen über diese Mög- <br>lichkeit können sie kein Transferpraktikum ermöglichen und somit auch nicht <br> die nötigen Voraussetzungen <br> dafür schaffen.",
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                              "text":"Projekthypothese: <br> Die im Rahmen des Projektes durchgeführte Studie über Arbeitgeber*innen zeigt, dass Arbeitgeber*innen offen dafür sind, Transferpraktika zu ermöglichen. Sie haben sich aber noch nicht damit auseinandergesetzt, wie das Transferpraktikum ihrerseits adressiert <br> werden kann bzw. welche Rolle sie im <br> Transferpraktikum einnehmen können.",
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                              "text":"Im Projekt wurden Arbeitgeber*innen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und mit unterschiedlichen Formaten eingebunden: <br> Sie wurden in einer Studie befragt, zu einem Austausch in Workshops eingeladen und in Einzelgesprächen auf das Thema <br> Transferpraktikum angesprochen.",
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                              "text":"Die Erstgespräche mit dem Career Service sind Grundlage für gemeinsame Veranstaltungen, die die Arbeitgeber*innen vorwiegend mit dem Interesse der Nachwuchsgewinnung durchführen.  An allen Punkten zeigte sich ein großer Bedarf an Wissen und<br>Austausch zur Gestaltung von Praktika und <br> zum Thema Transfer von Fachinhalten.",
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                              "text":"In einem Workshop wurde gemeinsam mit Arbeitgeber*innen daraufhin ein Leitfaden zum Thema Transferpraktikum entwickelt. In diesem werden verschiedene Optionen beschrieben, wo und wie Arbeitgeber*innen das Thema Transfer von sich <br> aus ihren Praktikantinnen und Praktikanten <br> gegenüber ansprechen können.",
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                           "text":"Wie die Universität diesen Punkt adressieren kann",
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                              "text":"Das Interesse der Arbeitgeber*innen, <br> wie auch sie ihren Beitrag zu einem besseren <br> Theorie-Praxis-Transfer leisten können, kann unterschiedlich gefördert werden: Durch Leitfäden, Workshops sowie andere Gruppenangebote <br> wie etwa Schulungen.",
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                              "text":"Der im Projekt entstandene Leitfaden für Arbeitgeber*innen zum Transferpraktikum <br> kann in Erstgesprächen und Kooperationen <br> angesprochen werden. ",
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                              "text":"Der Austausch und auch die Einbindung der Unternehmensexpertise kann durch Gruppen- <br> angebote seitens der Universität adressiert werden. Die hohe Bereitschaft, an Workshops teilzunehmen und sich auch z.B. an Evaluationen zu beteiligen, <br> zeigt, dass die Unternehmen bereit sind, als <br> langfristige Kooperationspartner*innen mit Universitäten zu arbeiten. ",
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                              "text":"Gezielte Schulungs- und Workshopangebote, die sich mit dem Thema Transfer und Praktikum beschäftigen, verhelfen den Arbeitgeber*innen, das Thema <br> in ihren Praktikumsalltag zu integrieren.",
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                              "text":"Material aus dem Projekt (s. Materialliste): <br><br> • Leitfaden Praktikum für Arbeitgeber*innen",
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                  "text":"Arbeitgeber*innen<br>nehmen das Thema <br> Transfer in den <br> Bewerbungsprozess auf.",
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                  "unterstrichen":"Transfer",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"„Transfer“ bezeichnet „die erfolgreiche Anwendung <br> des zuvor angeeigneten Wissens bzw. der erworbenen Fertigkeiten im Rahmen einer neuen, in der Situation <br> der Wissens- bzw. Fertigkeitsaneignung noch <br> nicht ersichtlichen Anforderung“ <br> (Hasselhorn/Gold (2017), S. 142).",
                  "bold":"Arbeitgeber*innen",
                  "information":"Arbeitgeber*innen können aktiv benennen, dass es bei ihnen die Voraussetzungen für <br> ein Transferpraktikum gibt, z.B. in der Praktikumsausschreibung, mit einem Hinweis auf der Unternehmenswebseite oder durch gezielte Fragen im Vorstellungsgespräch.",
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                              "text":"Projekthypothese: <br> Durch die Benennung der Möglichkeiten, ein Transferpraktikum machen zu können, werden Studierende ermutigt, sich mit dem Transfer eines Fachinhalts aus dem Studium in die Praxis im Unternehmen auseinanderzusetzen.",
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                           "text":"Inhaltliche Erkenntnisse",
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                              "text":"In Gesprächen und Workshops mit Arbeitgeber*innen wurde deutlich, dass manche Unternehmen bereits vorab ihre Studierenden/studentischen Bewerber*innen immer wieder ermutigt haben, Wissen aus dem Studium ins Praktikum zu transferieren. Dies geschah in der Regel aber vereinzelt oder unsystematisch.",
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                              "text":" Die Idee, dies auch explizit z.B. in Ausschreibungen oder Bewerbungsgesprächen aufzunehmen, wurde durchweg begrüßt. Arbeitgeber*innen bestätigten, dass es sinnvoll ist, wenn bereits im Bewerbungs- <br> prozess aktiv für ein Transferpraktikum geworben wird. Dadurch erhalten die Studierenden die Möglichkeit, sich mit Transferideen <br> aktiv einzubringen.",
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                              "text":"Eine Handreichung (Leitfaden Praktikum für Arbeitgeber*innen) ist in Kooperation mit Unternehmen entstanden. Sie geht auf diesen Aspekt ein: An welchen Stellen kann ein Unternehmen selbst aktiv werden, um Transferpraktika zu ermöglichen oder zu bestärken? Dieser Leitfaden kann genutzt werden, um Arbeitgeber*innen Anhaltspunkte zu liefern, wo sie für die Ermöglichung eines Transferpraktikums ansetzen können.",
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                              "text":"Material aus dem Projekt (s. Materialliste): <br><br> • „Leitfaden Praktikum“ für Arbeitgeber*innen",
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                  "text":"Arbeitgeber*innen<br>sind sensibilisiert <br> für Transfer.",
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                  "unterstrichen":"Transfer",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"„Transfer“ bezeichnet „die erfolgreiche Anwendung <br> des zuvor angeeigneten Wissens bzw. der erworbenen Fertigkeiten im Rahmen einer neuen, in der Situation <br> der Wissens- bzw. Fertigkeitsaneignung noch <br> nicht ersichtlichen Anforderung“ <br> (Hasselhorn/Gold (2017), S. 142).",
                  "bold":"Arbeitgeber*innen",
                  "information":"Wenn seitens der Arbeitgeber*innen <br> Zweifel an der Notwendigkeit eines fachlichen Transfers des Studieninhalts in Praktika be- <br> stehen, kann kein Transferpraktikum statt- <br> finden. Eine Sensibilisierung für Transfer und für den Wunsch von Studierenden, ihr Fachwissen anzuwenden, schafft somit die Voraussetzung für ein Transferpraktikum.",
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                              "text":"Projekthypothese: <br> Wenn Arbeitgeber*innen für das Thema Transfer sensibilisiert sind, dann sind sie auch eher bereit, Studierenden, die einen solchen Transfer aktiv an- <br> fragen, ein Transferpraktikum zu ermöglichen. Eine <br> Sensibilisierung kann darüber hinaus dazu führen, dass die Arbeitgeber*innen den Mehrwert des Transferpraktikums für sich selbst erkennen <br> und dieses von sich aus stärker fördern.",
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                           "text":"Inhaltliche Erkenntnisse",
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                              "text":"In vielen Gesprächen mit Arbeitgeber*innen wurde deutlich, dass sie die Eigeninitiative von Studierenden und das Einbringen von Wissen begrüßen. Sie fördern dieses sogar bereits aktiv. Diese Förderung findet <br> aber in der Regel nur in Einzelfällen statt (z.B., wenn Studierende es selbst ansprechen) und wird nicht <br> bei jedem Praktikum systematisch angesprochen (sondern z.B. nur da, wo eine direkte <br> Verbindung auch von der anleitenden <br> Person gesehen wird). ",
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                              "text":" Durch die Thematisierung seitens der Projektmitarbeiterin konnten die beteiligten Arbeitgeber*innen ihre bisherige Praxis reflektieren und äußerten sich mehrheitlich dazu, die explizite Ansprache zukünftig fest in die Praktikumsbetreuung zu verankern, z.B. durch die Aufnahme in <br> Leitfäden für anleitende Personen.",
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                              "text":"Den Arbeitgeber*innen war das Thema nicht völlig neu. Im Austausch der Arbeitgeber*innen mit dem Career Service wurde darüber reflektiert, ob, wann und wo Transfer bisher eine Rolle spielt und wo er noch integriert werden könnte. Der Mehrwert, den ein Transferpraktikum bietet, wurde von den beteiligten Arbeitgeber*innen selbst erkannt und benannt.",
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                              "text":"Lediglich in Einzelfällen wurde das Thema als unpassend für den eigenen Geschäftszweig betrachtet. Dies wurde damit begründet, dass das Studienfach und damit auch dessen Inhalte nicht so bedeutend wären, sondern vielmehr die analytischen Fähigkeiten und die Recherchekompetenz im Vordergrund stünden. Diese würden fachunabhängig <br> im Studium ausgebildet.",
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                              "text":"Eine Sensibilisierung für Transfer kann <br> z.B. in Einzelgesprächen der Universität mit Arbeitgeber*innen – z.B. in Kooperationsgesprächen – ermöglicht werden. Ein einfacher Impuls kann <br> bereits ausreichen, um ein Bewusstsein für <br> die Notwendigkeit von Transfer zu schaffen.",
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                              "text":"Hierbei kann auch der Verweis auf Studien- <br> ergebnisse eingebunden werden: Die LUH-Studie belegt, dass Studierenden die Anwendung ihres Fachwissens genauso wichtig ist wie die Anwendung anderer Kompetenzen. Studierende erhalten aber <br> für die Anwendung von Fachkompetenzen noch <br> zu wenig Möglichkeiten in Praktika.",
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                              "text":"Zusätzlich kann den Arbeitgeber*innen eine Austauschmöglichkeit z.B. in Form von (digitalen) Workshops oder Foren geboten werden, wo gemeinsame Strategien und Best-Practice-Beispiele besprochen werden. Dies soll Arbeitgeber*innen befähigen, zukünftig Studierenden ein Transferpraktikum zu ermöglichen.",
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                              "text":"Material aus dem Projekt (s. Materialliste): <br><br> • Ergebnisse der Studie über Arbeitgeber*innen <br> • Studienergebnisse Studierendenbefragung <br> • Studienergebnisse Konsolidierung",
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                  "text":"Lehrende<br>sind sensibilisiert<br>für Transfer.",
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                  "unterstrichen":"Transfer",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"Transfer ist „die erfolgreiche Anwendung <br> des zuvor angeeigneten Wissens bzw. der erworbenen Fertigkeiten im Rahmen einer neuen, in der Situation <br> der Wissens- bzw. Fertigkeitsaneignung noch <br> nicht ersichtlichen Anforderung“ <br> (Hasselhorn/Gold (2017), S. 142). ",
                  "bold":"Lehrende",
                  "information":"Wenn Lehrende für die Transferidee sensibilisiert sind, kann man annehmen, dass sie diese Idee in Lehrveranstaltungen oder Sprechstunden thematisieren. Damit verbessert sich die Voraussetzung für einen gelungenen Transferprozess.",
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                           "text":"Grundlage",
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                              "text":"Projekthypothese: <br> Wenn Lehrende für die Verzahnung von Studium und Praktikum (Theorie und Anwendung) sensibilisiert werden, kann man davon ausgehen, dass sie das Thema Transfer ansprechen werden, zum Beispiel in Lehrveranstaltungen oder in Sprechstunden. Laut Lemke kann es einen Einfluss haben, wenn die Organisation (in diesem Fall die Universität/ Lehrenden) im Transferprozess unterstützt.",
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                              "text":"„[…] Auch wenn es auf den ersten Blick nicht <br> zwingend erscheint, so hat doch die Organisation <br> mit ihren Strukturen, Werten (Unternehmenskultur) <br> und Paradigmen einen hohen Einfluß auf das Lernen ihres Mitarbeiters. So kann beispielsweise die Wahrnehmung einer hohen Unterstützung durch die Vorgesetzten als Vertreter des Führungssystems einer Organisation lern- und transfermotivierend sein“ (Lemke (1995), S. 11). ",
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                           "text":"Inhaltliche Erkenntnisse",
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                              "text":"In Gesprächen mit Lehrenden ist die Idee des Transferpraktikums durchweg offen aufgenommen worden. So haben sich beispielsweise in den Gesprächen alle Lehrenden positiv geäußert, dass <br> das Fachstudium durch die Entwicklung von Transferkompetenz im Studium eine Aufwertung erfährt. Auch die Formulierung von Transferinhalten und -anlässen ist vielen leichtgefallen. Die Lehrenden greifen das Thema Transfer im Praktikum positiv <br> auf, wenn in diesem Zusammenhang auch der <br> Stellenwert des Studiums beachtet wird. ",
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                              "text":"Das heißt konkret: Mit den Lehrenden wurde darüber gesprochen, dass es im Praktikum um die Anwendung von Theorie geht (und beispielsweise nicht um einen reinen Praxisbezug) und die Theorie damit eine entsprechende Wertung bekommt.",
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                           "text":"Wie die Universität diesen Punkt adressieren kann",
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                              "text":"Die Sensibilisierung von Lehrenden für die Transferthematik im Praktikum, aber auch die Sensibilisierung weiterer Akteur*innen ist an verschiedenen Stellen möglich: <br>• mit Lehrenden in einzelnen Fächern<br>• bei Veranstaltungen/Sitzungen zur Studiengangsplanung<br>• in Gesprächen zur (Re-)Akkreditierung<br>• bei Veranstaltungen im Fach zum Thema<br>Praktikum oder Berufsfelder",
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                              "text":"Material aus dem Projekt (s. Materialliste): <br><br> • Leitfaden für Lehrende",
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                  "text":"Studierende<br>haben sich den Fachinhalt<br>angeeignet und können <br> damit umgehen.",
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                  "bold":"Studierende",
                  "information":"Nur wenn die Studierenden sich den Fachinhalt nachhaltig angeeignet haben, gibt es eine Substanz für erfolgreichen Transfer. Das Verstehen und Erkennen des Fach- <br> inhalts ermöglicht die Anwendung <br> in der Transferaufgabe.",
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                           "text":"Grundlage",
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                              "text":"Die Grundlage für einen erfolgreichen Transfer im Praktikum ist zum einen, dass Studierende den für den Transfer ausgewählten Fachinhalt verstanden haben. Wenn dies der Fall ist, können sie den Fachinhalt anwenden, indem sie ihn auf einen Transferanlass im Praktikum übertragen. Nach Festner (2012) liegt der Fokus gerade darauf, in der Transferaufgabe zu erkennen, dass der angeeignete Fachinhalt <br> eine zentrale Rolle spielt.",
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                              "text":"„[…] Dieses Erkennen, dass es sich bei der aktuellen (Problem-)Situation um eine Transfersituation handelt und relevante Kenntnisse bzw. Fertigkeiten für die Lösung zur Verfügung stehen, stellen einen bedeutsamen Aspekt des Transferprozesses dar. Mehrere Studien zeigen, dass Transfer häufig daran scheitert, dass Lernende nicht erkennen, dass der Schlüssel zu der Lösung der Transferaufgabe in einer zuvor erfolgreich gelösten Lernaufgabe liegt (Bassok/Holyoak (1993);<br>Gick/Holyoak (1980)). […]",
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                              "text":"Der Transferprozess schließt – wie auch jeglicher Lernprozess – damit, dass das Wissen bzw. Fähigkeiten in die vorhandenen Wissensstrukturen eingebunden werden. Dieser Stufe ist insofern hohe Bedeutung zuzuschreiben, da in der Einbindung des Gelernten in vorhandene Schemata die Kompetenzentwicklung während des Transferprozesses gesehen werden kann. Es wurde zwar kein neuer Lerninhalt erarbeitet, <br> jedoch dessen Anwendung in einer <br> neuen Situation erprobt“<br>(Festner (2012), S. 28f).",
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                           "text":"Inhaltliche Erkenntnis aus dem Projekt",
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                              "text":"Es wurden im Sommersemester 2019 zwölf Lehrveranstaltungen besucht und dort mit den Studierenden zum Thema Transfer gearbeitet. Sowohl in den besuchten zwölf Lehrveranstaltungen als auch in den anschließenden Einzelgesprächen mit Studierenden wurde deutlich, dass es wichtig ist, dass Studierende in der Lage sind, eigenständig über Studieninhalte zu reflektieren, diese kurz zu erklären und für diese Theorien/Inhalte passende Anwendungsmöglichkeiten im Praktikum <br> zu benennen.",
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                              "text":"Dieser Einflussfaktor wird an Universitäten gestärkt, indem sie auf gute Lehre achten und diese fördern. Sie ist eine Voraussetzung dafür, dass Studierende sich den Fachinhalt aneignen und damit arbeiten können. Auch adäquate Prüfungsformen können schon vor Praktikumsantritt zeigen, ob die Studierenden relevante Studieninhalte internalisieren konnten.",
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                  "text":"Studierende<br>informieren sich über<br>ein Transferpraktikum.",
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                  "unterstrichen":"Transferpraktikum",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"„Transfer“ bezeichnet „die erfolgreiche Anwendung <br> des zuvor angeeigneten Wissens bzw. der erworbenen Fertigkeiten im Rahmen einer neuen, in der Situation der Wissens- bzw. Fertigkeitsaneignung noch nicht ersichtlichen Anforderung“ (Hasselhorn/Gold (2017), S. 142). <br><br> Unter Transferpraktikum versteht dieses Modell ein Praktikum, welches inhaltlich mit dem Fachstudium <br> verknüpft ist (Definition des Projekts).",
                  "bold":"Studierende",
                  "information":"Informieren sich Studierende <br> frühzeitig über ein mögliches Transfer- <br> praktikum, können sie bereits mit den ersten Praktikumsplanungsschritten die Voraus- <br> setzungen für ihr Transfererlebnis schaffen.",
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                              "text":"Projekthypothese: <br> Studierenden kann von unterschiedlicher Seite vermittelt werden, ein Transferpraktikum zu absolvieren. So können sie beispielsweise in Lehrveranstaltungen, in Beratungs- und Workshop- <br> angeboten (z.B. von Career Services) oder von Arbeitgeber*innen direkt darauf <br> hingewiesen werden.",
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                              "text":"Im Rahmen des Projektes wurden Studierende in Lehrveranstaltungen und in Einzelgesprächen über den Charakter eines transferorientierten Praktikums informiert. Darüber hinaus konnten Studierende, die bereits einen festen Praktikumsplatz hatten und in Einzelgesprächen oder Workshops vom Projekt über Transferpraktika informiert wurden, überwiegend Transferinhalte und Transferanlässe für ihr <br> künftiges Praktikum nennen. ",
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                              "text":"Career Services, Lehrende und Praktikums- <br> beauftragte können Studierende ermutigen, sich einen Praktikumsplatz zu suchen, in dem sie gezielt eine Transfererfahrung machen können. Daraufhin können sich Studierende bei Arbeitgeber*innen informieren, ob ein Transferpraktikum bei ihnen möglich ist.",
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                              "text":"Mit folgenden Maßnahmen können Studierende <br> auf ein Transferpraktikum vorbereitet werden <br> (s. Materialliste): <br><br> • Präsenzworkshops <br> • Beratungen <br> • E-Learning-Einheit",
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                              "text":"Zudem können Lehrende und <br> Praktikumsbeauftragte durch Career Services angeleitet und unterstützt werden, in ihren Lehrveranstaltungen bzw. Sprechstunden über <br> Transfer von Studieninhalten in das Praktikum zu sprechen und Beispiele für Transferanlässe nennen. <br><br> • Leitfaden für Lehrende",
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                  "text":"Studierende<br>sind sensibilisiert<br>für Transfer.",
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                  "unterstrichen":"Transfer",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"Transfer ist „die erfolgreiche Anwendung des zuvor angeeigneten Wissens bzw. der erworbenen Fertigkeiten im Rahmen einer neuen, in der Situation der Wissens- bzw. Fertigkeitsaneignung noch nicht ersichtlichen Anforderung“ (Hasselhorn/Gold (2017), S. 142).",
                  "bold":"Studierende",
                  "information":"Mit der Sensibilisierung für <br> das Thema Transfer wird die Voraussetzung bei Studierenden geschaffen, erfolgreich Transfer im Praktikum zu erleben.",
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                           "text":"Grundlage",
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                              "text":"Projekthypothese: <br> Wenn Studierende besonders sensibilisiert sind <br> für Transfer im Praktikum, wird die Voraussetzung geschaffen, Transferkompetenz durch ein <br> Praktikum zu erwerben.",
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                           "text":"Inhaltliche Erkenntnis aus dem Projekt",
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                           "bold":"Inhaltliche Erkenntnis aus dem Projekt",
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                              "text":"Es wurde deutlich, dass die Studierenden bei der Identifizierung von Transferinhalten sehr kreativ sind/sein können. Dafür benötigen Sie vorab eine Kurzeinführung in Begrifflichkeiten und in die Idee eines transferorientierten Praktikums. Die teilnehmenden Studierenden (in der Lehr- <br> veranstaltung und in den Einzelgesprächen) ",
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                              "text":"waren dann mit dieser Anleitung in der Lage, eigenständig Transferinhalte aus der Veranstaltung, aber auch aus ihrem bisherigen Studium zu benennen und auf einen Transferanlass zu beziehen. Auch Studierende, die über Fragebögen, in Workshops und Gesprächen erreicht wurden, begrüßen eine engere Verknüpfung zwischen Inhalten des Studiums mit dem Praktikum und erkennen die Sinnhaftigkeit und begrüßen es, Transfer im Praktikum <br>  ausprobieren zu können.",
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                           "text":"Wie die Universität diesen Punkt adressieren kann",
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                           "bold":"Wie die Universität diesen Punkt adressieren kann",
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                              "text":"Neue Beratungsstrategien:<br>Eine Praktikumsberatung mit der Frage zu starten, welche Inhalte der/die Studierende aus dem Studium so interessant fand, dass er/sie diese gerne im Prak- <br> tikum anwenden würde, könnte ein neuer Ansatz in der Praktikumsberatung darstellen.",
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                              "text":"Lehrende können z.B. durch Career Services angeleitet und unterstützt werden, in ihren Lehrveranstaltungen über Transfer von Studieninhalten in das Prak- <br>tikum zu sprechen und Beispiele für Transfer- <br> anlässe in ihren Veranstaltungen nennen.",
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                              "text":"Material aus dem Projekt (s. Materialliste): <br><br> • Leitfaden Beratung <br> • Leitfaden für Lehrende <br> • E-Learning Einheit „Mein Praktikum“ <br> • Konzepte Workshops für Studierende",
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                  "text":"Studierende<br> haben hohe<br>Selbstwirksamkeit.",
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                  "unterstrichen":"Selbstwirksamkeit",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"Die Selbstwirksamkeit oder auch Selbstwirksamkeitserwartung ist die subjektive Wahrscheinlichkeit, neue und/oder schwierige Situationen aufgrund eigener Kompetenz bewältigen zu können“ (Bandura (1997), zit. n. Wild/Möller (2015), S. 193)",
                  "bold":"Studierende",
                  "information":"Fühlen sich Studierende kompetent, Fachinhalte in Praktikumsaufgaben zu transferieren, haben sie eine hohe Selbst- <br> wirksamkeit. Die Selbstwirksamkeit von Studierenden zu stärken ist somit eine Voraussetzung dafür, dass sie eine förderliche Transfererfahrung im Praktikum erleben. ",
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                              "text":"In einer Studie von Holladay/Quinones waren die Effekte von Selbstwirksamkeit auf Transfer statistisch signifikant (Holladay/Quinones (2003), S. 1099).",
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                              "text":"Lernende mit höherer Selbstwirksamkeit haben mehr Vertrauen in ihre Fähigkeiten, gelernte Kompetenzen anzuwenden (Grossmann/Salas (2011), S. 106-110, <br> zit. n. Hoffer (2018), S. 178).",
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                              "text":"Nach Solga beeinflusst die Selbstwirksamkeitserwartung die Transfermotivation von Menschen positiv (Solga (2011), S. 345).",
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                           "text":"Originalzitate",
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                              "text":"“However, the effects of self-efficacy intensity (.359, p.01) and self-efficacy generality (.232, p.03) on far transfer performance were statistically significant, […]” (Holladay/Quinones (2003), S. 1099).",
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                              "text":"„Die kognitiven Fähigkeiten der Teilnehmenden, ihre Selbstwirksamkeitsüberzeugung, ihre Motivation und die wahrgenommene Nützlichkeit der Weiter- <br> bildungsmaßnahme haben einen besonders großen Einfluss auf den Transfererfolg“ <br> (Hoffer (2018), S. 178).",
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                              "text":"„Andere, ebenfalls erworbene Kompetenzen wirken eher transferförderlich: Sie beeinflussen die Lerntransfermotivation. Hierzu zählt etwa die auf Lerntransferprozesse bezogene Selbst- <br> wirksamkeitserwartung (Vertrauen in die <br> eigene Tüchtigkeit) des Lernenden“ <br> (Solga (2011), S. 345).",
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                           "text":"Inhaltliche Erkenntnisse",
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                           "bold":"Inhaltliche Erkenntnisse",
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                              "text":"Der Literatur zufolge hat die Selbstwirksamkeit <br> einen hohen Einfluss auf die Transferkompetenz. <br> Im Projekt wurden Studierende entweder durch die Arbeitgeber*innen ihres Praktikums, durch Maßnah- <br> men des Career Service (Beratung oder Workshop) oder über die Lehrperson in einer Lehrveranstaltung zu Transfer im Praktikum sensibilisiert und ermutigt, Transferinhalte und Transferanlässe zu identifizieren. Zukünftig könnte der Zusammenhang zwischen Selbstwirksamkeit von Studierenden mit der Entwicklung von Transferkompetenz im <br>Praktikum stärker untersucht werden.",
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                              "text":"Lehrende, Praktikumsbeauftragte und Career Services können dazu beitragen, die Selbstwirksamkeit von Studierenden zu erhöhen, indem sie Angebote zur intensiven Vorbereitung von Praktika schaffen. Durch vorbereitende Maßnahmen, wie z.B. Beratungen, Workshops oder durch das Thematisieren von Praktika in Lehrveranstaltungen können Studierende Selbstwirksamkeit erfahren - ",
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                              "text":"also die Überzeugung erhalten, dass sie mit ihren eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen in der Lage sind, neue und ggfls. auch schwierige Situationen zu meistern. Damit Studierende Transfer im Praktikum erfahren können und sich auch diesbezüglich selbstwirksam fühlen, ist es notwendig, dass bei vorbereitenden Maßnahmen die Wichtigkeit von Transfer in einem Praktikum thematisiert wird <br> und Hilfestellungen geboten werden.",
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                              "text":"Material aus dem Projekt (s. Materialliste):<br><br>• Leitfaden Lehrende <br>• Leitfaden Beratung <br>• Konzepte Workshops für Studierende <br>• E-Learning-Einheit „Mein Praktikum”",
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                  "text":"Studierende<br>suchen sich zusätzliche<br>notwendige Informationen<br>zum Transferinhalt.",
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                  "unterstrichen":"Transferinhalt",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"Als Transferinhalt werden (Fach-)Wissen, Theorien, Methoden usw. aus dem Studium verstanden. Jeder Transferinhalt ist ein Fachinhalt, aber nicht jeder <br> Fachinhalt wird zum/eignet sich als Transferinhalt <br> (Definition des Projekts). ",
                  "bold":"Studierende",
                  "information":"Das Beschaffen zusätzlicher Information <br> zum Lösen der Transferaufgabe erleichtert den Transferprozess und wird damit <br> zur Voraussetzung für einen <br> erfolgreichen Transfer.",
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                              "text":"Projekthypothese: <br> In der Zusammenarbeit mit Lehrenden wurde die These formuliert, dass es sich positiv auf den Erwerb von Transferkompetenz auswirkt, wenn Studierende sich zusätzliche Informationen zum Lösen der Transferaufgabe suchen.",
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                              "text":"In der Zusammenarbeit mit Lehrenden zum Thema Transfer in der Lehre und Transfer im Praktikum wurde folgendes Beispiel aus dem Fachbereich Germanistik genannt: Dort gibt es ein großes Forschungsgebiet „Variation“. Hierunter wird das Bewusstsein ver- <br> standen, dass ganz feine Unterschiede in Dialekten <br> im alltäglichen Sprachgebrauch nicht auffallen, ge- <br> übten Leser*innen und Hörer*innen aber schon. <br> Ein beliebter Praktikumsbereich für die Studie- <br> renden des Fachs ist das Bundeskriminalamt.  ",
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                              "text":"Die Transferaufgabe im Praktikum <br> könnte also darin bestehen, eine Theorie der Variation (Transferinhalt) bei der Analyse von Erpresserbriefen anzuwenden (Transferanlass). In diesem Kontext kann es für das Lösen der Transferaufgabe wichtig sein, dass Studierende aktiv von der Arbeitgeberin/dem Arbeit- <br> geber Informationen einholen, WIE Straftäter*innen sich bewusst verstellen. Dieses Wissen nutzen sie dann für das Lösen der Aufgabe. Sie gestalten den Transferprozess durch das aktive Einholen <br> zusätzlicher Information bewusst. ",
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                              "text":"Dieses Beispiel wurde im Projekt nicht ausprobiert und evaluiert, sondern ist ein Beispiel von Seiten der Lehrenden gewesen. Zukünftig könnte überprüft werden, ob dieser Faktor einen Einfluss auf die Transferkompetenz bei Studierenden hat.",
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                           "text":"Wie die Universität diesen Punkt adressieren kann",
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                              "text":"Ideen und Wege, Studierende auf diesen Punkt aufmerksam zu machen, finden sich im Leitfaden für Lehrende und im Leitfaden Beratung.",
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                              "text":"Material aus dem Projekt (s. Materialliste): <br><br>• Leitfaden für Lehrende <br>• Leitfaden für Beratung",
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                  "text":"Arbeitgeber*innen<br>reflektieren das vergangene<br>Transferpraktikum, um zukünftige Praktika<br>besser zu gestalten.",
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                  "unterstrichen":"Transferpraktikum",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"„Transfer“ bezeichnet „die erfolgreiche Anwendung <br> des zuvor angeeigneten Wissens bzw. der erworbenen Fertigkeiten im Rahmen einer neuen, in der Situation <br> der Wissens- bzw. Fertigkeitsaneignung noch <br> nicht ersichtlichen Anforderung“ <br> (Hasselhorn/Gold (2017), S. 142).<br> <br>Unter Transferpraktikum versteht dieses Modell ein Praktikum, inhaltlich mit dem Fachstudium verknüpft ist (Definition des Projekts).",
                  "bold":"Arbeitgeber*innen",
                  "information":"Für Arbeitgeber*innen gilt der Grundsatz „Nach dem Praktikum ist vor dem Praktikum“. Eine Reflexion der gemachten Erfahrungen schafft damit die Voraussetzung für die Verbesserung der darauffolgenden Praktika.<br> Es handelt sich dabei um einen <br> fortlaufenden Prozess.",
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                           "text":"Grundlage",
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                              "text":"In den Gesprächen und Workshops mit Arbeitgeber*innen zeigte sich ein starkes Bewusstsein für die Notwendigkeit einer Qualifizierung der Person, die Praktika anleitet. Hierzu gehört eine Selbst- <br> reflexion am Ende des angeleiteten Praktikums.",
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                              "text":"In den Workshops und Gesprächen mit Arbeitgeber*innen wurde immer wieder darauf verwiesen, dass es notwendig sei, Anleiter*innen entsprechend zu qualifizieren und so die Qualität der Praktikumsbetreuung zu verbessern.",
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                              "text":"Ein Bedarf an einer Verbesserung der Praktikumsbetreuung zeigt sich auch in der Studierendenbefragung der LUH: <br> Zwar gaben viele Studierende an (85%), eine Ansprechperson zu haben, eine Einarbeitungsphase und ein Feedback erhielten aber nur knapp die <br> Hälfte der Studierenden. Von diesen wiederum <br> waren nur etwa 80% zufrieden mit diesen <br> Elementen des Praktikums.",
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                              "text":"Häufig scheitere die Qualifizierung und Reflexion<br>der Anleiter*innen an den Möglichkeiten des Unternehmens (z. B. aufgrund der Größe) und am Faktor „Zeit“. Da die Praktikumsbetreuung ohnehin zeitintensiv ist, bleibe häufig keine Zeit, sich mit der eigenen Rolle als Anleiter*in auseinanderzusetzen.",
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                              "text":"In einigen Unternehmen und Institutionen <br> werde versucht, diese Reflexionsschleife für die Praktikant*innen durch Gespräche mit der Personalabteilung aufzufangen oder durch „Mentor*innen-Stammtische“ eine Austausch-<br> plattform untereinander zu bieten. Eine syste- <br> matische Qualifizierung finde aber selten statt.",
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                              "text":"Im Projekt wurden Transferpraktika begleitet und durch Evaluierungsgesprächen mit Anleiter*in und Praktikant*in ausgewertet. Bei den Gesprächen mit den anleitenden Personen zeigt sich der hohe Wunsch nach einer Reflexion mit einer – mit dem Thema vertrauten – Person. Bereits im Evaluierungsgespräch begannen die Anleiter*innen eine Selbstreflexion, was sie selbst hätten anders machen können, um die Studierenden besser bei der Umsetzung des Transferpraktikums zu begleiten.",
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                              "text":"Die Erfahrungen des Projektes zeigen, dass auch Unternehmen einen Reflexionsbedarf haben. Man kann überlegen, ob zukünftig auch Handreichungen erarbeitet werden oder das Thema auch in an- <br> gebotenen Austauschworkshops seitens des <br> Career Services adressiert wird.",
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                              "text":"Insbesondere bei eng kooperierenden Unternehmen könnte hier eine gemeinsame Strategie erarbeitet werden: Hochschule bzw. Career Service qualifizieren Praktikumsanleitende; Praktikumsanleitende sind gute<br>Transferpat*innen und Studierende absolvieren hochwertige Transferpraktika.",
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      "txt":"Lern- und Transfermotivation fördern",
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                  "text":"Lehrende<br>tragen die Idee des Transferpraktikums mit.",
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                  "unterstrichen":"Transferpraktikums",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"„Transfer“ bezeichnet „die erfolgreiche Anwendung <br> des zuvor angeeigneten Wissens bzw. der erworbenen Fertigkeiten im Rahmen einer neuen, in der Situation <br> der Wissens- bzw. Fertigkeitsaneignung noch <br> nicht ersichtlichen Anforderung“ <br> (Hasselhorn/Gold (2017), S. 142). <br><br> Unter Transferpraktikum versteht dieses Modell ein Praktikum, welches inhaltlich mit dem Fachstudium verknüpft ist (Definition des Projekts).",
                  "bold":"Lehrende",
                  "information":"Wenn Lehrende die Transferidee mittragen, kann man annehmen, dass auch viele Studierende diese Idee/Haltung übernehmen. Damit verbessert sich die Transfermotivation für einen gelungenen Transferprozess.",
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                              "text":"In der Literatur zum Thema Transfer in der <br> beruflichen Weiterbildung findet sich der Hinweis, dass die Unterstützung durch die Organisation/ <br> den Vorgesetzten einen Einfluss auf den Erwerb von Transferkompetenz hat. Wenn Lehrende die Idee einer Verzahnung von Studium und Praktikum (Theorie und Anwendung) aktiv mittragen und durch Gespräche/ <br> Informationen vorbereitet werden, kann sich <br> ihre Motivation erhöhen, das Thema Transfer <br> zum Beispiel in Lehrveranstaltungen <br> anzusprechen.",
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                           "text":"Originalzitate",
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                              "text":"„[…] Auch wenn es auf den ersten Blick nicht zwingend erscheint, so hat doch die Organisation mit ihren Strukturen, Werten (Unternehmenskultur) und Paradigmen einen hohen Einfluß auf das Lernen ihres Mitarbeiters. So kann beispielsweise die Wahrnehmung einer hohen Unterstützung durch die Vorgesetzten als Vertreter des Führungssystems einer Organisation lern- und transfermotivierend sein“ (Lemke (1995), S. 11).",
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                              "text":"In zwölf Lehrveranstaltungen wurde das Thema Transfer integriert: Lehrende und eine Career-Service-Mitarbeiterin haben im Vorfeld einen Transferinhalt und einen -anlass bestimmt.",
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                              "text":"Danach wurde in den Veranstaltungen zusammen <br> mit den Studierenden das Thema entweder durch- <br> gesprochen oder konkret bearbeitet (indem zum Beispiel Studierende zunächst selbst überprüft haben, welche Inhalte aus der Veranstaltung sich zum Transfer eignen könnten). Die Erfahrung zeigte: <br> Viele Studierende konnten ohne Probleme Transferinhalte benennen und sich auch Anwendungsgebiete im Praktikum überlegen.",
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                              "text":"Material aus dem Projekt (s. Materialliste): <br><br>• Leitfaden Lehrende",
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                  "text":"Lehrende<br>benennen Transfer in der Lehrveranstaltung.",
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                  "unterstrichen":"Transfer",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"„Transfer“ ist „die erfolgreiche Anwendung <br> des zuvor angeeigneten Wissens bzw. der erworbenen Fertigkeiten im Rahmen einer neuen, in der Situation <br> der Wissens- bzw. Fertigkeitsaneignung noch <br> nicht ersichtlichen Anforderung“ <br> (Hasselhorn/Gold (2017), S. 142).",
                  "bold":"Lehrende",
                  "information":"Wenn Lehrende das Thema Transfer in die Lehrveranstaltung integrieren, kann man annehmen, dass auch Studierende diese Idee/Haltung übernehmen und sich verstärkt mit Transfer beschäftigen, zum Beispiel beim Planen eines Praktikums. Damit wird die Motivation zum Transfer gefördert.",
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                              "text":"Festner (2012) betont, dass der Transferprozess <br> positiv beeinflusst wird, wenn bereits in der Lernsituation aufgezeigt wird, welche <br> Anwendungsmöglichkeiten es gibt.",
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                              "text":"Festner benennt verschiedene Faktoren, die das Verständnis der Transfersituation (Verständnis der neuen Anwendungssituation) und damit die positive Auswirkung auf den Transferprozess beeinflussen. <br> So werden u.a. der Expertisegrad, der zeitliche Abstand zwischen der Lern- und Anwendungssituation und der Umstand genannt, dass „bereits während <br> der Lernsituation bewusst gemacht wird, dass <br> das Gelernte auch in anderen Kontexten <br> angewendet werden kann“ <br> (Alexander / Murphy (1999), S. 563, <br> zit. n. Festner (2012), S. 27).",
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                              "text":"„Darüber hinaus wird davon ausgegangen, <br> dass positive Auswirkungen auf Transferprozesse <br> dann erreicht werden können, wenn bereits während <br> der Lernsituation bewusst gemacht wird, dass <br> das Gelernte auch in anderen Kontexten <br> angewendet werden kann“ <br> (Festner (2012), S. 27).",
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                           "text":"Inhaltliche Erkenntnisse",
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                              "text":"In den besuchten Lehrveranstaltungen haben die Lehrenden teilweise zusammen mit dem Career Service Transferinhalte und Transferanlässe benannt. Aus diesen Lehrveranstaltungen haben im Anschluss sechzehn Studierende ein Praktikum absolviert, <br> wofür sie im Vorfeld Transferinhalt und <br> Transferanlass bestimmt hatten.",
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                           "text":"Wie die Universität diesen Punkt adressieren kann",
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                              "text":"An diesem Punkt sind die Lehrenden einer <br> Universität gefragt, Beispiele für Transfer in ihren Lehrveranstaltungen zu nennen. Career-Service-Mitarbeiter*innen und Praktikumsbeauftragte etc. können dazu beitragen, die Lehrenden bei der Identifikation von Transferinhalt und <br> Transferanlass zu unterstützen.",
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                              "text":"Material aus dem Projekt (s. Materialliste): <br><br>• Leitfaden Lehrende",
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                  "text":"Studierende<br>empfinden den (Fach)Inhalt<br>als relevant, der zum Transferinhalt wird.",
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                  "grey_bubble":true,
                  "unterstrichen":"Transferinhalt",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"Als Transferinhalt werden (Fach-)Wissen, Theorien, Methoden usw. aus dem Studium verstanden. Jeder Transferinhalt ist ein Fachinhalt, aber nicht jeder <br> Fachinhalt wird zum/eignet sich als Transferinhalt <br> (Definition des Projekts).",
                  "bold":"Studierende",
                  "information":"Je stärker Studierende <br> in der Lehrveranstaltung den Inhalt als relevant empfinden, desto höher die Wahrscheinlichkeit und Motivation, damit zum Beispiel in einem Praktikum weiter- <br> zuarbeiten. Dadurch steigert sich die <br> Lern- und Transfermotivation.",
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                           "text":"Grundlage",
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                              "text":"In der Literatur findet man verschiedene Aussagen dazu, dass das Wahrnehmen einer Relevanz des Lerninhalts einen Einfluss auf die Lern- und/oder Transfermotivation haben kann. Studierende erkennen also idealerweise schon beim Lernen (beispielsweise einer Theorie), dass der gelernte Inhalt eine Relevanz hat für später (beispielsweise für ein Praktikum).",
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                              "text":"“Transfer can be influenced by the perceived utility or value associated with training. Baumgartel, Reynolds, and Pathan (1984) showed that managers who believe in the utility of training or value the outcomes training will provide are more likely to apply skills learned in training. Axtell et al. (1997) found trainees who perceived training as relevant had higher levels of immediate skill transfer.",
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                              "text":"Also, trainees’ immediate training needs significantly affected their perceived learning transfer in Lim and Morris’ (2006) study of 181 Korean employees who completed a 3-day training program. Perceived value or utility of training can be influenced by trainees’ evaluation of: (1) the credibility of the new skills for improving performance, (2) a recognized need to improve their job performance, (3) a belief that applying new learning will improve performance,",
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                              "text":"and (4) the practicality of the new skills for ease of <br>transfer (Ruona et al.(2002); Warr/Bunce (1995); Yelon/Sheppard/Sleight/Ford (2004)). Put simply, for maximal transfer, learners should perceive that the new knowledge and skills will improve a relevant aspect of their work performance (Baldwin/Ford (1988); Clark/Dobbins/Ladd (1993)” <br> (Burke/Hutchins (2007), S. 269).",
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                           "text":"Inhaltliche Erkenntnisse",
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                           "bold":"Inhaltliche Erkenntnisse",
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                              "text":"In den Lehrveranstaltungen und Einzelgesprächen <br> hat sich gezeigt, dass Studierende schnell in der Lage waren, nicht nur mögliche Transferinhalte aus dem Studium zu nennen. In nahezu allen Situationen waren sie auch in der Lage, mögliche Anwendungsszenarien in einem Praktikum oder in einem <br> Tätigkeitsfeld zu benennen.",
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                           "text":"Wie die Universität diesen Punkt adressieren kann",
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                              "text":"Wenn Career Services mit Lehrenden oder weiteren Akteur*innen der Universität im Kontakt sind (z. B. Studiengangsentwickler*innen), kann dieses Thema besprochen werden. Lehrende können in Lehrver- <br> anstaltungen die Relevanz einer Theorie aufzeigen, indem sie Studierenden beispielhaft Anwendungs- <br> möglichkeiten in der Praxis aufzeigen. ",
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                              "text":"Bei der Entwicklung von Studiengängen, bei der (Re-)Akkreditierung kann zudem überlegt werden, welche Module sich besonders eignen, das Thema Transfer zu implementieren (zum Beispiel im Rahmen eines Praktikumsmoduls). Wenn Career Services mit Lehrenden sprechen, können sie unter anderem <br> auf diese Punkte aufmerksam machen <br> und Unterstützung anbieten.",
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                  "text":"Studierende<br>sind motiviert <br> Studieninhalte <br> zu transferieren.",
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                  "unterstrichen":"motiviert",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"Transfermotivation wird (nach Noe) definiert <br> als Wunsch der Lernenden, Wissen und Fähigkeiten im Arbeitsumfeld anzuwenden (Noe (1986), S. 743, <br>  zit. n. Lemke (1995), S. 39).",
                  "bold":"Studierende",
                  "information":"Sind Studierende motiviert, Transfer im Praktikum zu erfahren, dann fördert dies generell ihre Lern- und Transfermotivation.",
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                              "text":"Nach Lemke (1995, in Bezug auf Noe (1986)) ist die Transfermotivation neben der Lernmotivation, ein zentraler Einflussfaktor für die Realisierung eines positiven Lerntransfers. Jedoch können die jeweiligen Umfeldbedingungen, konkret die sozial- und aufgabenbezogenen Arbeitsumfeldbedingungen, einen förderlichen oder ungünstigen Einfluss <br> auf die Transfermotivation ausüben.",
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                              "text":"Nach Solga (2011) ist die Lerntransfermotivation entscheidend für die Bereitschaft, Gelerntes anzuwenden. In ihr zeigt sich zudem die Stärke der Bemühungen für Transfer (Solga (2011), S. 344).",
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                              "text":"“Motivation of transfer can be described as the trainees desire to use the knowledge and skills mastered in the training program on the job” <br> (Noe (1986), S. 743, zit. n. Lemke (1995), S. 39).",
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                              "text":"“Vier Bedingungen erhöhen <br> die Transfermotivation eines Teilnehmers:<br><br> • Sicherheit in der Anwendung <br> des im Training Gelernten.<br><br>• Erkennen geeigneter Situationen, für die Anwendung des Gelernten im Betrieb.",
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                              "text":"• Die Erkenntnis, daß die aufgetretenen arbeitsbezogenen Leistungsverbesserungen auf die Anwendung zurückzuführen sind.<br><br>• Der Glaube, daß das im Training Gelernte sinnvoll bei der Lösung von am Arbeitsplatz auftretenden Problemen eingesetzt werden kann”<br>(Lemke (1995), S. 39).",
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                              "text":"„Lerntransfermotivation ist die Bereitschaft, erworbene Kompetenzen im Arbeitskontext anzuwenden. Die Transfermotivation des Teilnehmers zeigt sich in der Ausdauer und Intensität seines Bemühens, Gelerntes in die Arbeitstätigkeit zu integrieren (Gegenfurtner/Veermans/Festner/Gruber, (2009))“ (Solga (2011), S. 345).",
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                              "text":"„Lernerfolg und Lerntransfermotivation sind auch von Bedingungen abhängig, die in der Person des Lernenden lokalisiert sind. Sie werden als Trainingsbereitschaft (preparedness oder readiness for training) bezeichnet (Noe & Colquitt, 2002)“ <br> (Solga (2011), S. 345).",
                              "text_bold":"in der Person des Lernenden :!: Trainingsbereitschaft"
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                           "text":"Inhaltliche Erkenntnisse",
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                              "text":"Viele Studierende, die über Fragebögen, in <br> Workshops und Gesprächen erreicht wurden, begrüßen eine engere Verknüpfung zwischen Inhalten des Studiums mit dem Praktikum und erkennen <br> die Sinnhaftigkeit dahinter.",
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                              "text":"Vereinzelt äußerten aber auch Studierende, dass sie ganz bewusst thematisch im Praktikum etwas anderes erwarten als im Studium. Um Studierende für <br> Transfer motivieren zu können, müssen sie eine „Transferbereitschaft“ mitbringen.",
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                           "text":"Wie die Universität diesen Punkt adressieren kann",
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                              "text":"Neue Beratungsstrategie: Die Motivation wird gesteigert, wenn sich die Studierenden das Ziel setzen, in ihrem Praktikum auch einen Transfer <br> zum Studium zu leisten.",
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                              "text":"Um die Motivation zu erhöhen, kann die Wichtigkeit von Transfer betont werden – ob in einer Beratung oder Workshops des Career Services, in Sprech- <br> stunden von Praktikumsbeauftragten oder in Lehrveranstaltungen durch Lehrende.",
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                              "text":"Studierende können eigenständig die E-Learning-Einheit „Mein Praktikum“ durchführen. Mitarbeitende der Universität können helfen diese E-Learning-<br>Einheit bekannt zu machen.",
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                              "text":"Material aus dem Projekt (s. Materialliste): <br><br>• Leitfaden Beratung <br>• Konzepte Workshops für Studierende <br>• E-Learning-Einheit „Mein Praktikum“",
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                  "text":"Arbeitgeber*innen<br>unterstützen Studierende <br> bei der Umsetzung des Transferprojekts.",
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                  "unterstrichen":"Transferprojekts",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"„Transfer“ bezeichnet „die erfolgreiche Anwendung <br> des zuvor angeeigneten Wissens bzw. der erworbenen Fertigkeiten im Rahmen einer neuen, in der Situation <br> der Wissens- bzw. Fertigkeitsaneignung noch <br> nicht ersichtlichen Anforderung“ <br> (Hasselhorn/Gold (2017), S. 142). <br><br> Unter Transferpraktikum versteht dieses Modell ein Praktikum, welches inhaltlich mit dem Fachstudium verknüpft ist (Definition des Projekts).",
                  "bold":"Arbeitgeber*innen",
                  "information":"Arbeitgeber*innen können <br> durch ihre Unterstützung dazu beitragen, <br> dass die Motivation der Studierenden, einen Transfer von Fachinhalten ins Praktikum zu erbringen, gesteigert wird.",
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                           "text":"Grundlage",
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                              "text":"Um selbstständig einen Fachinhalt ins Praktikum <br> zu transferieren, muss Unterstützung durch die Arbeitgeber*innen geboten und ausreichend Zeit <br> zur Verfügung gestellt werden. Die Kombination der beiden Faktoren wird bei Grossman und Salas (2011) thematisiert: Die Vorgesetzten müssen das Vorhaben unterstützen – z.B. indem sie den Mehrwert des Transfers hervorheben, sich interessiert an den Fortschritten zeigen sowie ausreichend Zeit für den Transfer zur Verfügung stellen. Auch Lemke (1995) verweist darauf, dass sich Unterstützung,<br>insbesondere durch Vorgesetzte,<br>transferförderlich auswirkt.",
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                           "text":"Originalzitate",
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                              "text":"„Auch wenn es auf den ersten Blick nicht zwingend erscheint, so hat doch die Organisation mit ihren Strukturen, Werten (Unternehmenskultur) und Paradigmen einen erheblichen Einfluß auf das Lernen ihres Mitarbeiters. So kann beispielsweise die Wahrnehmung einer hohen Unterstützung durch die Vorgesetzten als Vertreter des Führungssystems einer Organisation lern- und transfermotivierend sein. <br> Auch die Sicherstellung der sofortigen Anwen- <br>dungsmöglichkeit des Gelernten ist ein organisationaler Aspekt“<br>(Lemke (1995), S. 11).",
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                              "text":"“Similarly, Cromwell and Kolb (2004) showed that lack of time was a significant barrier to transfer. To provide opportunities, managers should modify recent trainees' workloads to allow them to practice new skills on the job (Clarke, 2002)” <br> (Grossman/Salas (2011), S. 114).",
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                           "text":"Inhaltliche Erkenntnisse",
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                              "text":"In den Evaluierungsgesprächen mit <br> beteiligten Arbeitgeber*innen zeigte sich, dass die Arbeitgeber*innen zwar den Mehrwert des Transfers betonten und Transfer von Studieninhalten in Praktikumsaufgaben begrüßen, dennoch räumten sie auch ein, dass die Zeit für die Umsetzung oft fehlte, <br> da zu viele andere Aufgaben anfielen.",
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                              "text":"In der Reflexion zeigte sich, dass sie daran interessiert sind, zukünftig in ihrer Praktikumsbetreuung mehr Projektmanagement zu verankern, so dass mehr Zeit planbar ist für die Umsetzung eines Transferprojektes.",
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                              "text":"Career Services und andere mit dem Thema Praktikum Beschäftigte an Universitäten können Unternehmen durch ihr Know-how unterstützen. So kann der im Projekt entwickelte Leitfaden für Arbeitgeber*innen zur Verfügung gestellt werden, in dem auch auf die klare Aufgabenstruktur eingegangen wird.",
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                              "text":"Wenn es nicht möglich ist, das gesamte Praktikum auf den Transfer auszurichten, so kann ein Transfer auch <br> in Form eines eigenen Projektes innerhalb des Prak- <br> tikums erfolgen, für das eine feste Zeit zur Verfügung gestellt wird (z.B. ein Arbeitstag pro Woche).",
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                              "text":"Darüber hinaus kann eine Unterstützung des Transferpraktikums durch Unternehmen auch in Form einer Qualifizierung von Anleiter*innen erfolgen, bei der das Wissen von Career Services einfließen könnte.<br><br>• Leitfaden Praktikum für Arbeitgeber*innen <br> (s. Materialliste)",
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                  "text":"Arbeitgeber*innen<br>bieten Studierenden zusätzliche Informationen.",
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                  "bold":"Arbeitgeber*innen",
                  "information":"Wenn Arbeitgeber*innen darauf <br> vorbereitet sind, Studierende mit zusätzlichen Informationen zum Transferprozess zu versorgen, fördern sie die Lern- und Transfermotivation, da sie den <br> Transferprozess unterstützen.",
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                              "text":"Projekthypothese: <br> Bieten Arbeitgeber*innen Studierenden zusätzliche Informationen zu ihren Transferaufgaben, fördert dies die Transferkompetenz der Studierenden.",
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                           "text":"Inhaltliche Erkenntnisse",
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                              "text":"Dieser Einflussfaktor wurde im Projektverlauf nicht näher betrachtet. Zukünftige Studien/Projekte könnten untersuchen, welchen Einfluss es auf die Transferkompetenz bei Studierenden hat, wenn Arbeitgeber*innen diese aktiv mit Informationen versorgen, um die Transferaufgabe zu lösen.",
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                              "text":"Wenn Universitäten mit Arbeitgeber*innen zum Praktikum sprechen, können sie diesen Einflussfaktor erklären und darauf hinweisen.",
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                  "text":"Arbeitgeber*innen<br>loben Praktikant*innen <br> für Lerntransfer.",
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                  "unterstrichen":"Lerntransfer",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"„Transfer“ ist „die erfolgreiche Anwendung <br> des zuvor angeeigneten Wissens bzw. der erworbenen Fertigkeiten im Rahmen einer neuen, in der Situation <br> der Wissens- bzw. Fertigkeitsaneignung noch <br> nicht ersichtlichen Anforderung“ <br> (Hasselhorn/Gold (2017), S. 142).  ",
                  "bold":"Arbeitgeber*innen",
                  "information":"Positive Bestärkung durch Lob seitens der Arbeitgeber*innen trägt zu einer Stärkung der Motivation bei und kann so Studierende bestärken, den Transfer weiter zu betreiben.",
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                              "text":"Arbeitgeber*innen können ihre Unterstützung <br> für den Transfer laut Grossman & Salas (2011) <br> durch positives Feedback verstärken.",
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                              "text":"“Supervisors can also support trainees by providing recognition, encouragement and rewards, and modeling trained behaviors (Salas & Stagl, 2009; Salas et al., 2006). Furthermore, Lim and Johnson (2002) identified supervisors' participation in discussions of new learning, involvement in training and provision of positive feedback as forms of support most recognized by trainees as positively influencing their transfer“ (Grossman/Salas (2011), S. 113).",
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                           "text":"Inhaltliche Erkenntnisse",
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                              "text":"Wie stark das Lob von Arbeitgeber*innen zum Lerntransfer von studentischen Praktikant*innen beiträgt, wurde im Projekt nicht untersucht. Da sich <br> in der Literatur ein Hinweis auf den Zusammenhang <br> von positivem Feedback und Transfer findet, könnte zukünftig an diesem Einflussfaktor <br> weitergearbeitet werden.",
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                           "text":"Wie die Universität diesen Punkt adressieren kann",
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                           "bold":"Wie die Universität diesen Punkt adressieren kann",
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                              "text":"In dem mit Arbeitgeber*innen entwickelten Leitfaden zum Praktikum wird auch darauf verwiesen, dass regelmäßiges Feedback und entsprechende Unterstützung durch positives Feedback förderlich für die Transfermotivation der Studierenden sind.",
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                              "text":"Dies kann im Dialog mit Arbeitgeber*innen <br> auch thematisiert werden, zudem können sich Akteur*innen der Universitäten, die sich mit Praktika auseinandersetzen – Career Services sowie Praktikumsbeauftragte – auch als Unterstützung während des Praktikums agieren und eine <br>gemeinsame, unterstützende<br>Feedbackkultur entwickeln.",
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                              "text":"Material aus dem Projekt: <br><br>• Leitfaden Praktikum für Arbeitgeber*innen",
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                  "text":"Arbeitgeber*innen<br>schaffen förderliches Transferklima.",
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                  "unterstrichen":"Transferklima",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"„Der Begriff des Transferklimas umschreibt, ob die Anwendung erlernter Kompetenzen durch bestimmte Situationen in der Arbeitsumgebung eher gefördert <br> oder gehemmt wird“ (Hoffer (2018), S. 180).",
                  "bold":"Arbeitgeber*innen",
                  "information":"Wenn Arbeitgeber*innen ein positives Transferklima schaffen, fördert dies die Motivation der Studierenden.",
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                           "text":"Grundlage",
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                              "text":"Nach Hoffer kann das Transferklima positiv beeinflusst werden, indem Möglichkeiten geschaffen werden, in denen Gelerntes erfolgreich angewendet werden kann (Hoffer (2018), S. 180f).",
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                              "text":"Nach Solga bedarf erfolgreicher Transfer in den meisten Fällen Unterstützung. Lerntransferprozesse sollten demnach durch transferförderliche Bedingungen im Arbeitsumfeld unterstützt werden. Das Lerntransferklima ist ein Teil der Lernkultur eines Unternehmens. Nach Rouiller und Goldstein (1993) umfasst das Lerntransferklima eines Unternehmens <br> a) Bedingungen, die zu Transfer einladen, und <br> b) Konsequenzen (positive und negative) auf die Anwendung des Gelernten. ",
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                              "text":"Unter anderem ist es hilfreich, wenn Transferziele vereinbart werden, Zeit für die Umsetzung des Transfers gegeben wird und Unterstützung seitens der Arbeitgeber*innen erfolgt (Solga (2011), S. 352ff).",
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                              "text":"„Der Begriff des Transferklimas umschreibt, ob die Anwendung erlernter Kompetenzen durch bestimmte Situationen in der Arbeitsumgebung eher gefördert oder gehemmt wird. Ein positives, idealtypisches Transferklima zeichnet sich dadurch aus, dass es Situationen gibt, die Anreize bieten, das Gelernte anzuwenden, wodurch sich einerseits tatsächlich etwas zum Positiven verändert. Andererseits zeigen sich negative Konsequenzen, wenn die Anwendung ausbleibt (Chiaburu / Marinova 2005;<br>Smith-Jentsch u. a. 2001)“ <br>(Hoffer (2018), S. 180f).",
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                              "text":"„Der Begriff des Lerntransfermanagements soll (durchaus in programmatischer Absicht) hervorheben, dass Lerntransfer nicht üblicherweise von selbst geschieht. Lerntransferprozesse müssen aktiv, systematisch und nachhaltig unterstützt und gefördert werden, damit Personalentwicklung Früchte trägt“ (Solga (2011), S. 343).<br>",
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                              "text":"„Lerntransferprozesse sind jedoch auch von <br> diversen Bedingungen am Arbeitsplatz selbst abhängig, die das alltägliche Erleben lernender Mitarbeiter prägen. Diese Bedingungen können <br> positiv oder negativ wirken. <br><br> So werden Lerntransferprozesse behindert, wenn Mitarbeiter aufgrund von Arbeitsfristen unter Zeit- <br> druck stehen. Hilfreich ist es dagegen, wenn Vor- <br> gesetzte die Transferversuche ihrer Mitarbeiter <br> durch konstruktives Feedback unterstützen.",
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                              "text":"Einige dieser Bedingungen beeinflussen die Lerntransfermotivation der Arbeitstätigen (z.B. für Lerntransfer belohnt werden), andere die Mög- <br> lichkeiten, das Gelernte sinnvoll und systematisch einzusetzen (z.B. Aufgaben erhalten, die den Einsatz der neuen Kenntnisse und Fertigkeiten <br>erforderlich machen).",
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                              "text":"Wieder andere bestehen darin, lernende Mitarbeiter aktiv bei der Umsetzung des Gelernten zu unter- <br> stützen, also Hilfestellungen zu geben (z.B. indem ein erfahrener Mitarbeiter dem lernenden Kollegen bei ersten Anwendungsversuchen zur Seite steht)“ <br> (Solga (2011), S. 352f).",
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                              "text":"„In ihrer Gesamtheit werden die transferkritischen Bedingungen im Arbeitsumfeld lernender Mitarbeiter als Lerntransferklima bezeichnet (Rouiller & Goldstein, 1993; Tracey et al., 1995). Rouiller und Goldstein (1993) haben sich als erste systematisch mit diesen Bedingungen auseinandergesetzt.",
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                              "text":"Sie gliedern die Aspekte des Lerntransferklimas in zwei Bereiche (siehe Tabelle 1): <br>• in Bedingungen, die zur Umsetzung des Gelernten anregen oder auffordern, und <br>• in Konsequenzen, positive wie negative, die aus der Anwendung des Gelernten resultieren“<br>(Solga (2011), S. 353).",
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                           "text":"Inhaltliche Erkenntnisse",
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                           "bold":"Inhaltliche Erkenntnisse",
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                              "text":"Arbeitgeber*innen, die an Workshops im Rahmen <br> des Projekts teilnahmen, waren bereit Studierenden ein transferorientiertes Praktikum zu ermöglichen. <br> Die Einflussfaktoren dieses Modells, die sich an Arbeitgeber*innen richten, tragen dazu bei, das Transferklima in einem Praktikum zu fördern.",
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                           "text":"Wie die Universität diesen Punkt adressieren kann",
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                              "text":"Career Services können Arbeitgeber*innen (in Gesprächen oder durch Leitfäden) mit der Wichtigkeit von Transfer und förderlichen Bedingungen für Transfer vertraut machen.",
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                              "text":"Material aus dem Projekt (s. Materialliste): <br><br>•  Leitfaden Praktikum für Arbeitgeber*innen",
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                  "text":"Studierende<br>benennen eigene Transferinhalte<br>aus der Lehre.",
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                  "unterstrichen":"Transferinhalte",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"Als Transferinhalt werden (Fach-)Wissen, <br> Theorien, Methoden usw. aus dem Studium verstanden. Jeder Transferinhalt ist ein Fachinhalt, aber nicht jeder <br> Fachinhalt wird zum/eignet sich als Transferinhalt (Definition des Projekts).",
                  "bold":"Studierende",
                  "information":"Dieser Einflussfaktor beschreibt, dass Studierende während einer Veranstaltung Transferinhalte benennen, auch wenn Lehrende in dieser Veranstaltung andere Beispiele genutzt haben. Hier zeigt dies, <br> dass Studierende sich das Konzept <br> „Transfer“ angeeignet haben.",
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                           "text":"Grundlage",
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                              "text":"Projekthypothese: <br> Wenn Studierende eigene Transferinhalte aus ihrem Studium benennen (können) und nicht die Beispiele ihrer Lehrenden nutzen, zeigt dies, dass sie sich das Konzept „Transfer“ angeeignet haben. ",
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                              "text":"Es wurden 31 Gespräche mit Studierenden vor <br> ihrem Praktikum geführt (am Standort Münster). Davon wurden 16 Studierende zuvor durch eine Lehrperson während einer Lehrveranstaltung zum Thema Transfer sensibilisiert. Die Lehrperson nannte exemplarisch einige Transferinhalte aus der eigenen Lehrveranstaltung und nannte Beispiele, <br> wie sich diese in einem Praktikum <br> anwenden lassen könnten.",
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                              "text":"Viele Studierende griffen in diesen Gesprächen <br> nicht auf bereits vorhandene Transferinhalte und Transferanlässe zurück, sondern haben im Gespräch mit der Career-Service-Mitarbeiterin eigen- <br> ständig Transferinhalte und -anlässe aus <br> der Lehrveranstaltung genannt.",
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                              "text":"Am Standort Hannover wurden neun Studierende, <br> die bereits einen festen Praktikumsplatz hatten, in Gesprächen und Workshops des Career Service zu Transfer im Praktikum sensibilisiert. Sie sollten sich überlegen, welche inhaltlichen Zusammenhänge <br> sie zwischen ihrem Studium und dem <br> anstehenden Praktikum sehen.",
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                              "text":"Studierende höherer Semester fiel diese Aufgabe <br> sehr viel leichter und einige Studierende der ersten Semester hatten den Eindruck, fachlich noch <br> nicht genug Theorie gelernt zu haben, die <br> sie im Praktikum anwenden könnten.",
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                              "text":"Anderen Studierenden wiederum fiel die eigenständige Bestimmung eines Transferinhalts gar nicht leicht, da sie noch keine konkrete Vorstellung von ihrer Praktikumstätigkeit hatten. Es könnte zukünftig überprüft werden, ob Studierende nach <br> ein bis zwei Wochen in ihrem Praktikum besser Transferinhalte bestimmen können, da sie dann <br> mehr Klarheit über die Begebenheiten in <br> ihrem Praktikum haben.",
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                           "text":"Wie die Universität diesen Punkt adressieren kann",
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                           "bold":"Wie die Universität diesen Punkt adressieren kann",
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                              "text":"Transfer in Lehrveranstaltungen: <br><br> Lehrende können in ihren Lehrveranstaltungen <br> über Transfer von Studieninhalten in die Praxis <br> sprechen und Studierende anleiten, <br> eigene Beispiele zu entwickeln.",
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                              "text":"Neue Beratungsstrategien: <br><br> Eine Praktikumsberatung mit der Frage zu starten, welche Inhalte der/die Studierende aus dem Studium so interessant fand, dass er/sie diese gerne im Praktikum anwenden würde, könnte ein neuer <br> Ansatz in der Praktikumsberatung darstellen.",
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                              "text":"Material aus dem Projekt (s. Materialliste):<br><br>• Leitfaden Beratung <br>• Leitfaden Lehrende",
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                  "text":"Studierende<br>generieren Transferinhalte eigenständig.",
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                  "unterstrichen":"Transferinhalte",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"Als Transferinhalt werden (Fach-)Wissen, <br> Theorien, Methoden usw. aus dem Studium verstanden. Jeder Transferinhalt ist ein Fachinhalt, aber nicht jeder <br> Fachinhalt wird zum/eignet sich als Transferinhalt (Definition des Projekts).",
                  "bold":"Studierende",
                  "information":"Wenn Studierende nach einer kurzen Einführung in die Thematik Transferinhalte aus ihrem Studium eigenständig generieren (können), zeigt dies, dass sie sich das Konzept „Transfer“ angeeignet haben. ",
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                           "text":"Grundlage",
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                              "text":"Projekthypothese: <br> Wenn Studierende in die Transferthematik eingewiesen werden, sind sie in der Lage, <br> eigenständig Transferinhalte zu benennen.",
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                           "text":"Inhaltliche Erkenntnisse",
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                              "text":"Es wurden 31 Gespräche mit Studierenden vor ihrem Praktikum geführt. Davon waren 15 Studierende, die bereits ein Praktikum fest geplant hatten, durch eine E-Mail angesprochen worden. Im Gespräch mit der Career-Service-Mitarbeiterin wurden sie sensibilisiert und es hat sich gezeigt, dass nach einer kurzen Erläuterung des Themas Transfer die Studierenden in der Lage waren, aus ihrem Studium heraus Inhalte zu nennen, die sich zum Transfer eignen. Gleichzeitig konnten sie mögliche Transferanlässe im<br>Praktikum benennen.",
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                           "text":"Wie die Universität diesen Punkt adressieren kann",
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                              "text":"Das Thema Transfer im Praktikum sollte <br> an verschiedenen Stellen der Universität integriert werden, um die Studierenden in die Lage zu versetzen, eigenständig über Transferinhalte und Transferanlass im Praktikum nachzudenken. So kann Transfer in Praktikumsberatungen, in Lehrveranstaltungen aber auch bei außer-curricularen Veranstaltungen wie <br> z.B. bei Veranstaltungen mit Alumni (in ihrer Rolle <br> als Arbeitnehmer*in) oder Firmenkontakt- <br> messen aufgegriffen werden.",
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                              "text":"Eine Möglichkeit für Universitäten könnte es sein, <br> dass Webseiten mit Hinweisen zur Praktikumsplanung ebenso auf das Thema verweisen wie in Dokumenten zu Praktikumsvereinbarungen und/oder Verein- <br> barungen für Praktikumsstipendien (o. ä.). Hier müsste jede Universität für sich klären, an welcher Stelle welche Arbeitsbereiche verortet sind.",
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                  "text":"Studierende<br>suchen sich<br>Transferpraktikum selbst.",
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                  "unterstrichen":"Transferpraktikum",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"„Transfer“ bezeichnet „die erfolgreiche<br>Anwendung des zuvor angeeigneten Wissens bzw. <br> der erworbenen Fertigkeiten im Rahmen einer neuen, <br> in der Situation der Wissens- bzw. Fertigkeitsaneignung <br> noch nicht ersichtlichen Anforderung“ <br> (Hasselhorn/Gold (2017), S. 142).<br><br>Unter Transferpraktikum versteht dieses Modell ein Praktikum, welches inhaltlich mit dem Fachstudium verknüpft ist (Definition des Projekts).",
                  "bold":"Studierende",
                  "information":"Indem Studierende sich aktiv zum Ziel <br> setzen, ein Transferpraktikum zu absolvieren, verinnerlichen sie im gesamten Prozess der Vorbereitung dieses Konzept. ",
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                              "text":"Projekthypothese: <br> Wenn Studierende bewusst nach einem Praktikum suchen, welches ihnen eine Transferaufgabe ermöglicht, dann zeigt das, dass sie das Konzept verstanden haben und damit umgehen können.",
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                              "text":"Im Zuge der Lehrveranstaltungsbesuche wurden Praktikumsplätze für die Studierenden organisiert, in denen mögliche Transferinhalte und -anlässe bereits mit Arbeitgeber*innen abgestimmt waren. Im Projekt- <br> verlauf hat sich gezeigt, dass Studierende diese nicht angenommen haben, sondern sich eigenständig auf Praktikumsplätze beworben und Transferanlässe mit den Arbeitgeber*innen abgesprochen haben.",
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                              "text":"Universitäten können ihren Studierenden ermöglichen, Transferpraktika vor- und nachzubereiten, indem sie bei ihren Service-Angeboten das Thema Transfer integrieren und somit vielen Studierenden die Chance bieten, über das Thema Transfer nachzudenken und eigenständig in <br> ihr Praktikum zu integrieren. Career Services/<br> Praktikumsbeauftragte können das Thema <br> intensiv mit ihren Zielgruppen in <br> der Zusammenarbeit bearbeiten.",
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                              "text":"Material aus dem Projekt (s. Materialliste): <br><br> • E-Learning-Einheit „Mein Praktikum“",
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                  "text":"Studierende<br>überprüfen andere Praktikumsaufgaben <br> auf Transfer.",
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                  "unterstrichen":"Transfer",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"Transfer ist „die erfolgreiche Anwendung <br> des zuvor angeeigneten Wissens bzw. der erworbenen Fertigkeiten im Rahmen einer neuen, in der Situation <br> der Wissens- bzw. Fertigkeitsaneignung noch <br> nicht ersichtlichen Anforderung“ <br> (Hasselhorn/Gold (2017), S. 142).",
                  "bold":"Studierende",
                  "information":"Wenn Studierende selbstständig <br> alle Praktikumsaufgaben in ihrem Transferpraktikum auf Transfer überprüfen, werden sie selbst aktiv und machen <br> sich das Transferieren zu eigen.",
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                              "text":"Projekthypothese: <br> Je öfter Transfer stattfindet, desto mehr erhöht sich die Transferkompetenz von Studierenden.",
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                              "text":"Es fanden Gespräche und Workshops mit Studierenden statt, die bereits einen festen Praktikumsplatz hatten, mit dem Ziel, sie für ein Transferpraktikum zu sensibilisieren. Manche von ihnen taten sich jedoch schwer, konkrete Transfer- <br> inhalte und -anlässe zu bestimmen - hauptsächlich, weil sie sich ihre Praktikumsaufgaben noch <br> nicht gut vorstellen konnten.",
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                              "text":"Diese Studierenden wurden ermutigt, mit für Transfer geöffnetem Blick ihr Praktikum zu gestalten und alle Aufgaben bewusst zu identifizieren, in denen sie Studieninhalte auf Praktikumsaufgaben transferieren.",
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                              "text":"Career Services, Lehrende und Praktikums- <br> beauftragte können in der Vorbereitung auf ein (Transfer)Praktikum (z. B. in Gesprächen, Workshops und Lehrveranstaltungen) Studierenden empfehlen, ihre gesamten Praktikumsaufgaben – nicht nur <br> das gewählte Transferprojekt – auf inhaltliche Zusammenhänge mit ihrem Fachstudium <br> zu untersuchen.",
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                              "text":"Material aus dem Projekt (s. Materialliste): <br><br> • Konzepte Workshops für Studierende <br> • E-Learning-Einheit „Mein Praktikum“",
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                  "text":"Arbeitgeber*innen<br>bieten regelmäßige Feedbackgespräche bzgl.<br> Transfer an.",
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                  "unterstrichen":"Feedbackgespräche",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"Als Feedbackgespräch definiert dieses Modell <br> alle Gespräche und Dialoge, die einen Mehrwert für die Ziele des Transferprojekts innerhalb des Praktikums leisten, d.h. die tatsächlich operationalen Aufgaben, die aus der Fachtheorie in die Praxis transferiert werden, als Gegen- <br> stand hat. Derartige Feedbackgespräche sollten deshalb mindestens an folgenden neuralgischen Zeitpunkten durch- <br> geführt werden: a. am Ende des ersten Arbeitstages, <br> b. ein Meilenstein-Gespräch nach der absolvierten <br> Hälfte des Praktikums, c. ein Exit-Interview am Ende <br> des Praktikums. (Definition des Projektes)",
                  "bold":"Arbeitgeber*innen",
                  "information":"Durch regelmäßige Feedbackgespräche <br> können bereits gemachte Erfahrungen mit dem Transfer reflektiert und verinnerlicht und neue Handlungsmuster ausgebildet werden.",
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                           "text":"Grundlage",
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                              "text":"Projekthypothese: <br> Zwar werden in einigen Unternehmen <br> bereits Feedbackgespräche geführt, aber meist als Evaluierungsgespräch am Ende des Praktikums. Durch regelmäßige Feedbackgespräche kann frühzeitig Fehlentwicklungen und Problemen beim Transferpraktikum entgegengewirkt werden. ",
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                              "text":"Die Studierendenbefragung zu Beginn des <br> Projekts hat ergeben, dass nur etwa die Hälfte der Praktikant*innen Feedbackgespräche seitens der Arbeitgeber*innen angeboten bekommen. Obwohl Feedback gerade von den durch das Projekt befragten Arbeitgeber*innen als wichtig erachtet wird, finden häufig keine oder nur am Ende des Praktikums Auswertungsgespräche statt.",
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                              "text":"Ein regelmäßiges Feedback ermöglicht <br> aber die Handlungsänderungen auch während <br> des Transferpraktikums. Häufig fehlt seitens <br> der Arbeitgeber*innen die Zeit für regelmäßige Feedbackgespräche.",
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                              "text":"Im Rahmen des Projektes wurden Transfer- <br> praktika begleitet, die durch die Arbeitgeber*innen <br> angeregt wurden. Bei Evaluierungsgesprächen mit Anleiter*innen aus diesen begleiteten Transferpraktika zeigte sich, dass diese sich für das Feedback selbst nicht genug Zeit einräumen, dies aber zukünftig stärker berücksichtigen wollen.",
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                           "text":"Wie die Universität diesen Punkt adressieren kann",
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                              "text":"Im Rahmen des Projektes ist ein Leitfaden für Arbeitgeber*innen entstanden, in der auf ver- <br> schiedene Elemente verwiesen wird, die Arbeit- <br> geber*innen selbstständig adressieren können, um den Transfer von Fachinhalten ins Praktikum zu ermöglichen. Die regelmäßigen Feedback- <br> gespräche sind eines dieser Elemente. ",
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                              "text":"Material aus dem Projekt (s. Materialliste): <br><br>• Leitfaden Praktikum für Arbeitgeber*innen <br>• Studienergebnisse Studierendenbefragung",
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                  "text":"Arbeitgeber*innen<br>fungieren als Transferpat*innen.",
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                  "unterstrichen":"Transferpat*innen",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"„‚Transferpaten‘ [unterstützen …] die Studierenden <br>  bei der praktischen Anwendung des Gelernten“ <br> (Ruf (2006), S. 137). <br><br> „Transfer“ ist „die erfolgreiche Anwendung <br> des zuvor angeeigneten Wissens bzw. der erworbenen Fertigkeiten im Rahmen einer neuen, in der Situation <br> der Wissens- bzw. Fertigkeitsaneignung noch nicht ersichtlichen Anforderung“ <br> (Hasselhorn/Gold (2017), S. 142).",
                  "bold":"Arbeitgeber*innen",
                  "information":"Durch die aktive Unterstützung <br> der Arbeitgeber*innen als Transferpat*innen können die gewonnenen Erfahrungen besser reflektiert und verarbeitet werden. (Lern-) <br> Erfolge werden durch die Unterstützung sichtbarer und verfestigen sich.",
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                              "text":"Der Begriff der Transferpat*innen <br> geht auf Michael Ruf (2006) zurück. Dieser <br> beschreibt die Aufgabe der Transferpat*innen in der Unterstützung der Studierenden bei der Anwendung von Fachinhalten. Voraussetzungen, die nach Ruf hierfür gegeben sein müssen, sind Tätigkeiten und Arbeitsaufgaben, die den Handlungsschemata der Studierenden entsprechen. Um diese abzustimmen, sei es notwendig, dass sich Unternehmen und Universitäten austauschen, um eine entspre- <br> chende Arbeits- und Lernsituation <br> zu schaffen.",
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                           "text":"Originalzitate",
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                              "text":"„Dabei übernehmen die Ausbilder bzw. Ausbildungsbeauftragten am betrieblichen Lernort <br> die Aufgabe eines ‚Transferpaten‘, indem sie die Studierenden bei der praktischen Anwendung des Gelernten unterstützen. Hierfür ist es erforderlich, dass sich die Tätigkeiten und Arbeitsaufgaben der Studierenden durch eine bestimmte Anforderungsstruktur auszeichnen.",
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                              "text":"Diese muss dem Studierenden die Möglichkeit <br> eines positiven Anwendungstransfers eröffnen, d.h. er/sie sollte unter Zuhilfenahme seiner/ihrer bisher generierten Handlungsschemata die Anforderungen der Betriebspraxis bewältigen können.",
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                              "text":"Insbesondere sind es auch motivationstheoretische Überlegungen, die für die Förderung eines positiven Anwendungstransfers sprechen. Grundvoraussetzung hierfür sind inhaltliche Abstimmungen zwischen <br> dem Unternehmen und der Hochschule“ <br> (Ruf (2006), S. 137).",
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                              "text":"Im Rahmen des Projektes wurden Arbeitgeber*innen dazu ermutigt, Studierenden ein Transferpraktikum zu ermöglichen. Wie die Arbeitgeber*innen dies jeweils umsetzen, war ihnen freigestellt. Es zeigte sich in den Evaluierungsgesprächen, dass sie sich durchaus als Transferpaten verstanden. Gleichzeitig stießen sie durch die fehlende Rückbindung mit den Fachlehrenden zum Teil an ihre Grenzen bei der Gestaltung der förderlichen Lernumgebung.",
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                              "text":"Der Wunsch nach mehr Kontakt zu Universitäten wurde sowohl in der Studie über Arbeitgeber*innen deutlich als auch in den Gesprächen und Workshops mit Arbeitgeber*innen. Die den Arbeitgeber*innen nicht immer ganz klaren Strukturen der Universitäten und die Vorannahme, Lehrende hätten für die engere Zusammenarbeit keine Zeit, erschwert die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Universitäten zur Verbesserung der Praktika. ",
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                              "text":"In der Studie über Arbeitgeber*innen wurde deutlich, dass sich Unternehmen auch eine stärkere Einbindung der eigenen Fachkompetenz und der tatsächlichen Berufspraxis in die Lehrgestaltung vorstellen können (z.B. als Gastvortrag oder andere Einbindung in die Lehre), was wiederum zum besseren Verständnis <br> der Handlungsschemata von Studierenden <br> beitragen könnte.",
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                              "text":"Um als Transferpat*innen eine förderliche Lern- und Arbeitssituation zu schaffen, braucht es den Kontakt zwischen Arbeitgeber*innen und Hochschullehrenden. Dieser Kontakt kann durch Career Services und Praktikumsbeauftragte gestärkt werden.",
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                              "text":"Durch gemeinsame Formate wie etwa gemeinsame Fortbildungs- und Austauschseminare oder die stärkere Einbindung von Fachlehrenden in z.B. Campusmessen kann der Kontakt zwischen Lehrenden und Unternehmen intensiviert werden. Zusätzlich<br>könnten sie in die curriculare Lehre z.B. als Gastvortragende eingebunden werden.",
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                  "text":"Studierende<br>tauschen sich über<br>Lerntransfer aus.",
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                  "unterstrichen":"Lerntransfer",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"„Lerntransfer bedeutet, dass Kenntnisse und Fertigkeiten, die in einer bestimmten Lernumgebung (Lernfeld) erworben wurden, auf Anwendungskontexte (Funktionsfelder) übertragen werden, deren Merkmale sich von denen der Lernumgebung mehr oder weniger stark unterscheiden (Hasselhorn & Mähler, 2000; Mandl et al., 1992)“ <br> (Solga (2011), S. 342).",
                  "bold":"Studierende",
                  "information":"Lerneffekte festigen sich, wenn <br> Austausch und Reflexion über gemachte Transfererfahrungen stattfinden.",
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                              "text":"Nach Lemke (1995) ist es transferförderlich, <br> wenn sich Lernende untereinander austauschen. Die soziale Transmission spielt für Lemke dabei eine Rolle: Individuen können besser und schneller lernen, wenn sie ihre Lernerfolge gegenüber anderen mitteilen. Dadurch könne das Gelernte besser für <br> sich behalten werden.",
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                              "text":"Der konstruktivistischen Denkweise zur Gestaltung <br> von Lernumgebungen folgend, hilft es Lernenden, <br> wenn sie „miteinander kooperieren, um ihre Vorgehensweisen zu vergleichen und sich wechselseitig Lernimpulse zu geben“ <br> (Solga (2011), S. 350).",
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                              "text":"„Insbesondere bei Verhaltenstrainings und Entwicklungsprogrammen ist es transferförderlich, wenn sich die Teilnehmer untereinander austauschen können (soziale Transmission). Dazu können selbst- <br> steuernde Supervisionsgruppen gebildet werden, die sich in regelmäßigen Abständen treffen, um ihre Erfahrungen mit dem Transfer auszutauschen <br> (Lemke (1995), S. 33).“",
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                              "text":"„Während des Bearbeitens realer Aufgaben soll <br> es einen Austausch zwischen Lernenden und Job-Experten geben. Die Experten stehen den Lernern beratend und unterstützend zur Seite, sie agieren als Rollenmodelle für das Lernen durch Beobachtung und sie vermitteln neben spezifischen Fertigkeiten und Fachkenntnissen auch generelle Problemlöse- <br> strategien und expertentypische Heuristiken.",
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                              "text":"Zugleich werden die Lernenden auf diese Weise in eine berufliche Expertengemeinschaft eingebunden, deren Einstellungen, Jargon und Leistungserwar- <br> tungen sie allmählich übernehmen. Ferner sollten Lernende auch miteinander kooperieren, um ihre Vorgehensweisen zu vergleichen und sich wechselseitig Lernimpulse zu geben“ <br> (Solga (2011), S. 350).",
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                           "text":"Inhaltliche Erkenntnisse",
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                              "text":"Im Projekt „Potentiale studentischer Praktika“ tauschten sich Studierende im Vorfeld eines Praktikums in Lehrveranstaltungen und in Workshops zu Transfer im Praktikum aus. Künftig könnten weitere Maßnahmen entwickelt werden, die während oder kurz nach der Praktikumszeit stattfinden und die den Austausch über Lerntransfer zum Thema haben.",
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                           "text":"Wie die Universität diesen Punkt adressieren kann",
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                              "text":"Career Services können auf verschiedene Weise Studierende dabei unterstützen in gegenseitigen Austausch über ihren Lerntransfer <br> im Praktikum zu kommen:",
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                              "text":"• Studierende können im Vorfeld des Praktikums in Gesprächen oder Workshops ermutigt werden, Gelegenheiten des Austauschs mit anderen Praktikant*innen aktiv zu suchen bzw. zu schaffen.<br>• Arbeitgeber*innen können in Gesprächen angeregt werden, solche Möglichkeiten des Austauschs zwischen den Praktikant*innen zu schaffen.",
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                              "text":"• Career Services können Veranstaltungen anbieten, die Studierende, die ein Transferpraktikum durch- <br>führen, zusammenbringen. Damit dieser Austausch während der Praktikumszeit stattfinden kann, sind digitale Werkzeuge wie Videokonferenzen, Livechats oder Foren eine praktikable Möglichkeit, um Studierende, die an verschiedenen Orten <br> Praktika machen, zusammenzubringen.",
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                              "text":"Ziel aller Möglichkeiten soll es sein, dass Studierende ihre Transfererfahrungen bereits während des Praktikums reflektieren können.",
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                  "text":"Lehrende<br>bieten Reflexion des Lerntransfers.",
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                  "unterstrichen":"Lerntransfers",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"„Lerntransfer bedeutet, dass Kenntnisse <br> und Fertigkeiten, die in einer bestimmten Lernumgebung (Lernfeld) erworben wurden, auf Anwendungskontexte (Funktionsfelder) übertragen werden, deren Merkmale sich von denen der Lernumgebung mehr oder weniger stark unterscheiden (Hasselhorn & Mähler, 2000; <br> Mandl et al., 1992)“ (Solga (2011), S. 342).",
                  "bold":"Lehrende",
                  "information":"Um den Lerneffekt aus dem Praktikum <br> zu festigen, ist eine Rückkopplung ins <br> Studium sinnvoll. Hier können Lehrende beitragen, indem sie eine Reflexion <br> des Lerntransfers anbieten.",
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                           "text":"Grundlage",
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                              "text":"In der Literatur finden sich Hinweise, <br> dass die Reflexion der Lernerfahrung in einer Veranstaltung nach dem Praktikum einen positiven Einfluss auf den Transfer haben kann.",
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                              "text":"„Ein empirisch gut belegter Faktor, der besonders in Bezug auf die Weiterbildungsplanung relevant ist, ist die positive Auswirkung von Folgeveranstaltungen nach der eigentlichen Weiterbildung. Hier wird zum Beispiel reflektiert, inwieweit die erlernten Kompetenzen inzwischen in der Praxis angewendet wurden, und es erfolgt ein Feedback, was den weiteren Transfer positiv beeinflusst (Baldwin u. a. 2009)“ (Hoffer (2018), S. 180).",
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                              "text":"Die Phase des Transfers der Praktikumserfahrung in das weitere Studium ist im Projekt nicht untersucht worden. Zukünftig könnte man analysieren, ob sich die Transferkompetenz bei Studierenden erhöht, wenn Lehrende im (an das Praktikum) anschließende Semester in Lehrveranstaltungen das Thema Transfer wieder aufgreifen und Praktikumserfahrungen von Studierenden einbinden. Gleichzeitig kann man schauen, ob die Studierenden die Relevanz ihres Studiums höher einschätzen als vor der Transfer-Praktikumserfahrung (hier haben sie im besten<br>Fall erfahren, dass ihre Studienkompetenz<br>anwendbar und sinnvoll ist).",
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                              "text":"Universitäten können ihre Lehrenden ermutigen, <br> eine solche Reflexion konkret in ihre Lehrveranstaltung einzubinden. Je nachdem, wie kompetent sich einige Lehrende fühlen, kann die Universität Unterstützung anbieten, indem sie beispielsweise die Zusammen- <br> arbeit zwischen Lehrenden und <br> Career Service fördert.",
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                  "text":"Studierende<br>richten ihr Studium anhand<br>der Praktikumserfahrung<br>(neu) aus.",
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                  "bold":"Studierende",
                  "information":"Es festigen sich Lerneffekte durch die Reflexion des Praktikums. Diese kann sich <br> auf das praktisch Erlernte, die Arbeitswelt, die eigenen Kompetenzen sowie auf die eigene Fachspezialisierung beziehen. Durch Reflexion können Studierende bewusster entscheiden, ob sie neue Wege im Studium gehen wollen (z.B. Schwerpunktsetzung <br> oder Wahl des Masters).",
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                           "text":"Grundlage",
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                              "text":"Ruf (2006) und Schulte (2014) betonen, <br> dass Transfer in zwei Richtungen stattfindet: <br> vom Studium ins Praktikum und vom Praktikum ins Studium. So kann in einem künftigen Praktikum <br> die Transferkompetenz erweitert werden. ",
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                              "text":"Projekthypothese: <br> Die Erfahrung der Studierenden, dass sie Studieninhalte durch Transfer im Praktikum nutzen können, fördert die Akzeptanz für wissenschaftlich-theoretische Inhalte und steigert somit <br> die Motivation für das weitere Studium. ",
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                              "text":"„Nur durch dieses Zusammenspiel kann ein synergetisches Ineinandergreifen der Theorie und Praxis ermöglicht werden, welches „einen konti- <br> nuierlichen Transfer zwischen Theorie und Praxis <br> in beide Richtungen“ (Schröder 1987, S. 87) <br> zur Folge hat“ (Ruf (2006), S. 139).",
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                              "text":"„Mucke und Schwiedrzik (2000) weisen darauf hin, dass Transfer nicht nur von der Theorie in die Praxis, sondern auch von der Praxis in die Theorie geschehen kann und möglichweise auch sollte […]“ <br> (Schulte (2014), S. 12). ",
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                              "text":"„Dieser Lernprozess findet schließlich seinen Abschluss in der Anwendung, indem das Lernresultat in einer weiteren Praxisphase wieder handelnd erprobt wird“ (Ruf (2006), S. 138).",
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                           "text":"Inhaltliche Erkenntnisse",
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                              "text":"Ein transferorientiertes Praktikum <br> ist zeitlich gerahmt durch die Studienzeit vor dem Praktikum und nach dem Praktikum. Transfer muss vor-, aber mindestens genauso nachbereitet werden, um den größtmöglichen Nutzen aus einer Transfer- <br> erfahrung im Praktikum ziehen zu können. Zu Beginn des Projekts wurden Studierende befragt zum Einfluss ihres letzten Praktikums auf ihr Studium. Im Ergebnis können bisher eher wenige Studierende von den vielfältigen Einflussmöglichkeiten eines Prakti- <br> kums auf das weitere Studium profitieren: ",
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                              "text":"43% schöpfen durch das Praktikum <br> neue Motivation für ihr Studium und knapp mehr als 20% setzen mithilfe des Praktikums neue inhaltliche Schwerpunkte und entwickeln Kompetenzen, um den universitären Alltag besser bestreiten zu können. Manche Studierende profitieren in Bezug auf die Wahl des Master-Studiums (17%) oder auch in <br> Bezug auf das Thema der Abschlussarbeit <br> (13%) von ihrem Praktikum. ",
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                              "text":"Künftige Projekte könnten evaluieren, ob eine Transfererfahrung im Praktikum (d.h. die Erfahrung, dass Studieninhalte durch Transfer im Praktikum genutzt werden können), dazu beiträgt, die Akzeptanz für wissenschaftlich-theoretische Inhalte zu fördern und somit die Motivation für das weitere <br> Studium zu steigern.",
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                           "text":"Wie die Universität diesen Punkt adressieren kann",
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                           "bold":"Wie die Universität diesen Punkt adressieren kann",
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                              "text":"Career Services können in Workshops oder Beratungsgesprächen Praktika dahingehend mit den Studierenden reflektieren, welche Schlüsse der/die Student*in aus der Praktikumserfahrung zieht.",
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                              "text":"Career Services, Lehrende und Praktikumsbeauftragte können Studierende auf die im Projekt „Potentiale studentischer Praktika“ entwickelte E-Learning-Einheit aufmerksam machen. Ein Kapitel stellt intensiv Re- <br> flexionsfragen, mit denen Studierende ihre Prakti- <br> kumserfahrung in Zusammenhang mit <br> ihrem künftigen Studium auswerten. ",
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                              "text":"Material aus dem Projekt (s. Materialliste): <br><br> • E-Learning-Einheit “Mein Praktikum”: <br> Phase 3 - „Selbstreflexion“",
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                  "text":"Studierende<br>transferieren<br>Praktikumsinhalte ins<br>Studium.",
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                  "bold":"Studierende",
                  "information":"Lerneffekte werden gefestigt, wenn Studierende nicht nur vor dem Praktikum eine Verbindung zwischen Theorie und Praxis ziehen, sondern auch nach der Praxis Rückschlüsse auf das Fachstudium ziehen.",
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                           "text":"Grundlage",
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                              "text":"Projekthypothese: <br> Es ist förderlich für die Transferkompetenz <br> von Studierenden, wenn sie Inhalte aus dem Praktikum ins Fachstudium einfließen lassen und <br> somit abermals Transfer einüben. ",
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                           "text":"Inhaltliche Erkenntnisse",
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                              "text":"Das Projekt bekam eine Rückmeldung eines Lehrenden, der nach absolvierten Praktika mit seinen Studierenden zum Thema Transfer gearbeitet hat. Diese Erfahrung wurde von Seiten des Lehrenden als sehr positiv wahrgenommen, die Studierenden seien in der Lage gewesen, zahlreiche Inhalte aus Fach- <br> veranstaltungen auf die Praxis zu beziehen.",
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                              "text":"Dieser Einflussfaktor ist zwar <br> im Verlauf des Projekts nicht näher untersucht worden, doch vor dem Hintergrund des vorher genannten Beispiels könnte man zukünftig diesen Faktor noch sehr viel zielgerichteter angehen <br> und Effekte untersuchen.",
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                           "text":"Wie die Universität diesen Punkt adressieren kann",
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                              "text":"An diesem Punkt sind die Lehrenden <br> einer Universität gefragt, Beispiele für Transfer in ihren Lehrveranstaltungen zu nennen und dabei sowohl den Weg Theorie-Praxis als auch Praxis-Theorie zu nennen. Career Services, Praktikumsbeauftragte etc. können dazu beitragen, die Lehrenden bei der Identifikation von Transferinhalt und Transferanlass zu unterstützen. Hier bietet sich auch die Möglichkeit, externe Partner*innen wie Arbeitgeber*innen in<br>eine Lehrveranstaltung einzubeziehen. ",
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                              "text":"Material aus dem Projekt (s. Materialliste): <br><br>•  Leitfaden Lehrende <br>•  E-Learning-Einheit „Mein Praktikum“: <br> Phase 3 - „Selbstreflexion“",
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                  "text":"Studierende<br>reflektieren ihre Transfererfahrung<br>im Praktikumsbericht.",
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                  "unterstrichen":"Transfer",
                  "info_text_fuer_unterstrichen":"Transfer ist „die erfolgreiche Anwendung <br> des zuvor angeeigneten Wissens bzw. der erworbenen Fertigkeiten im Rahmen einer neuen, in der Situation <br> der Wissens- bzw. Fertigkeitsaneignung noch <br> nicht ersichtlichen Anforderung“ <br> (Hasselhorn/Gold (2017), S. 142).",
                  "bold":"Studierende",
                  "information":"Durch das Verschriftlichen der Reflexion <br> der eigenen Transfererfahrung im Praktikum können Studierende ihre Transferkompetenz festigen, die ihnen für ihr weiteres Studium, künftige Praktika und ihre spätere Berufstätigkeit von Nutzen sein kann. ",
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                           "text":"Grundlage",
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                              "text":"Nach Ruf (2006) und Schulte (2014) helfen Praktikumsberichte bzw. Praxistransferberichte bei <br> der Reflexion über die Transfererfahrung.",
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                           "text":"Originalzitate",
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                              "text":"„Daher bilden die in Praxisphasen vollzogenen Handlungen einen notwendigen und integrativen Bestandteil des Lernprozesses, insbesondere im Hinblick auf die Generierung eines Erfahrungswissens, […]. In diesem Zusammenhang kommt dem Prakti- <br> kumsbericht eine besondere Bedeutung zu, die aus lerntheoretischer Sicht nicht vernachlässigt werden darf. Die Studierenden sollten beim Verfassen eines solchen Berichts dazu angehalten werden, vollzo- <br> gene Problemlöseprozesse schriftlich zu doku-<br> mentieren. Dadurch werden sie zur Reflexion <br>‚gezwungen‘“ (Ruf (2006), S.138).",
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                              "text":"„Später fordern sie [Barth/Reischel (2008), S.28f; <br> Anm. Verf.], dass erfolgreicher Theorie-Praxis -Transfer zu dokumentieren sei, zum Beispiel in Praxistransfer- <br> berichten, in denen die in der Praxis zu lösenden Probleme beschrieben und reflektiert werden“ (Schulte (2014), S. 12).",
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                           "text":"Inhaltliche Erkenntnisse",
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                              "text":"Der Projekterfahrung nach hilft eine <br> (schriftliche) Reflexion über das Praktikum und Transfererfahrungen. Das Projekt erhielt mehrfach Rückmeldungen von Studierenden, dass die im Projekt durchgeführten Fragebogen-Befragungen auch zur Reflexion beigetragen haben, auch wenn dies <br> nicht die Intention dieser Befragungen war.",
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                              "text":"Der Praktikumsreflexion sowie der Reflexion der gemachten Transfererfahrung widmete sich das Projekt in der E-Learning-Einheit „Mein Praktikum“, mit welcher Studierende eigenständig ihr Praktikum auswerten können. Mit Arbeitsblättern und Reflexionsfragen werden Studierende angeleitet, <br> ihre Transfererfahrung zu reflektieren und diese Erkenntnisse auch in ihrem Praktikums- <br>bericht zu schildern.",
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                              "text":"Career Services können sich bei den Fachbereichen der eigenen Universität dafür einsetzen, dass in Praktikumsberichten auch eine Reflexion darüber verfasst wird, wie Studierende Fachwissen aus dem Studium im Praktikum anwenden <br> und transferieren konnten. ",
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                              "text":"Career Services, Lehrende und Praktikumsbeauftragte können Studierende auf die im Projekt „Potentiale studentischer Praktika“ entwickelte E-Learning-Einheit aufmerksam machen. Ein Kapitel stellt vor, wie ein Praktikumsbericht unter Berücksichtigung der im Praktikum erlebten Transfererfahrung <br> verfasst werden kann. ",
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                              "text":"Material aus dem Projekt (s. Materialliste): <br><br> • E-Learning-Einheit “Mein Praktikum”: <br> Phase 3 - „Selbstreflexion“",
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